Mein Blog mit den letzten 10 Einträgen. Eine Archiv mit allen Beiträgen hier...

Detoxkur bei dir zu Hause

Vergiss die Detoxtur in den Tropen! Zu Hause ist billiger und hilft ebenso.

Löwenzahn

Im letzten Gesundheitsbrief von Dr. Probst las ich, wie wirkungsvoll eine Detoxkur in den Tropen doch sein muss mit täglich frischem Kokossaft und frischen Tropenfrüchten. Dem will ich nicht widersprechen. Die Anziehungskraft junger grüner Trinkkokosnüsse ist für die meisten Rohköstler ausgesprochen groß. Dem magischen Geschmackserlebnis und den einzigartigen isotonischen Eigenschaften einer Kokosnuss kann sich wohl kaum ein Rohköstler entziehen. Abgesehen von ein paar wenigen Urlauben in tropischen Gefilden, habe ich persönlich allerdings kaum Erfahrungen mit den Tropen. Aber darum geht es mir nicht. Empfehlungen für tropische Detoxkuren und diverse andere Detoxangebote finden wir zur Genüge auf vielen Webseiten im Internet, in Fachzeitschriften und auch in rohköstlich-vegan orientierten Newslettern.

weiter lesen...

Grünes Schilfrohr als Mulchmaterial

Eine Vito-Transporterladung Schilf ergibt in 2 Stunden reichlich Mulchmaterial.

Fertiges gemulchtes Schilf

Bei der momentan anhaltenden, wochenlangen Trockenheit und Hitze fällt es nicht immer leicht, geeignetes Mulchmaterial in ausreichender Menge zu beschaffen.​ Nun habe ich letztens gelesen, dass man auch Schilf verwenden kann, am besten so frisch wie möglich, weil sich dadurch die Verrottungszeit verkürzt und grünes Material für's Bodenleben unter der Mulchschicht natürlich immer gut geeignet ist. Am Morgen geernet habe ich am Abend in 2 Stunden durch den Häcksler gejagt, was sehr gut funktionierte. Da hole ich mir demnächst sicher noch mehr.

weiter lesen...

Grüne Rohkost für 12 Euro

Rohkost für etwa 12 Euro reicht für mindestens drei Mittagessen

Rohkost für 12 Euro, im Winter Minus 15 Grad in der Nacht und etwa 5 Grad unter Null am Tag. Da muss ich als Rohköstler jeden Tag gut überlegen, woher ich frische, grüne Nahrung bekomme. Heute stand dazu mal wieder ein kurzer Besuch im Bioladen an. So ein Häufchen grünes Gemüse mit Stangensellerie, Salat, 2x Petersilie, Brokkoli und einem Weißkohl sieht doch eigentlich ganz nett aus, oder? Die Idee das Bild zu machen, kam mir in den Sinn, als ich bereits wieder auf dem Heimweg unterwegs war. Das was du auf dem Bild da siehst, kostete mich etwas mehr als 12 Euro. Ein solcher 'Berg' grünes Biogemüse ist doch eigentlich sehr günstig (ich hoffe, die Verkäuferin hat sich nicht verrechnet). Klar, die Frage ist natürlich immer: günstig im Vergleich womit?

weiter lesen...

Young Living Essential Oils

Bewusst(er) leben gegen Rückenschmerzen

Heute möchte ich mich bei einer jungen Frau bedanken. Ihre Visitenkarte lief mir gerade übern Schreibtisch und da fiel mir ein, dass ich eigentlich versprochen hatte, mich bei ihr zu melden. Also Cimin, hiermit melde ich mich bei dir. ;)
Zur Erinnerung: Du hast mir auf der letzten Rohvolution in Speyer spontan und direkt am Stand von Natürlich leben e.V. meinen unteren Rücken mit einem Öl von Young Living eingerieben, mit dem Hinweis, dass dieses ätherische Öl gegen meine Rückenbeschwerden hilft. Naja, nun ernähre ich mich ja seit Ende 2015 vollständig roh und gesundheitliche Verbesserungen - gerade auch was meinen Rücken betrifft - blieben seit dieser Zeit natürlich nicht aus.

weiter lesen...

Die Lakaien der Glyphosatmafia

Unsere Politiker sind Lakaien einer Glyphosatmafia

Aus aktuellem Anlass muss ich das loswerden: Dieser in feinem Zwirn daher kommende Schmidt, seines Zeichens Noch-Landwirtschaftsminister, hat mit seinem Ja in Brüssel die Verlängerung des Herbizids Glyphosat um weitere 5 Jahre mit durchgewunken. Das sollte auch dem letzten Hunde-, Katzen- und Pferdefreund in Deutschland die Augen öffnen, was solche Politiker in Wirklichkeit sind: Verantwortungslos der Natur und ihren Lebewesen gegenüber und obendrein erbärmliche Marionetten, die geld- und machtgeilen Lobbyisten gewissenlos zu Füßen kriechen.

weiter lesen...

November mit nettem Sonnenuntergang und reichlich Wildpflanzen

November mit nettem Sonnenuntergang und reichlich Wildpflanzen

Sonnenuntergang_Ende_November_2017 Es ist Ende November. Die Sonne mit ihrer Wärme macht sich rar. Für einen Rohköstler wie mich ist es schon ziemlich frustrierend, wenn der Wetterbericht 2-3 'warme' Tage im November ankündigt, die dann aber wohl die letzten ihrer Art in diesem Jahr sein sollen. Irgendwo habe ich vor einiger Zeit gelesen, dass man die Natur überall lieben kann, wenn man nur die richtige Einstellung zu ihrer Kraft und zu den vielfältigen Lebensformen hat, die sie jeden Tag hervorbringt. Da ist natürlich was dran. Aber muss ich dann auch gleich jeden nasskalten Regentag im November gern haben?

weiter lesen...

Status nach 20 Monaten Rohkost

Kurzer Statusbericht nach 20 Monaten Rohkost, 17.08.17

Tomaten 2017 Ein Jahr und 8 Monate sind vergangen, seit meiner Umstellung auf eine rohe, pflanzenbasierte Ernährung. Meinen ersten Statusbericht von Anfang 2016 findest du hier...

Die Zeit vergeht, jedenfalls nach den ersten Wochen einer Ernährungsumstellung. Jetzt ist August. Das beste Wetter, um im eigenen Garten viel zu ernten. Mehr als eineinhalb Jahre mit ausschließlich roher Nahrung sind nun schon wieder rum. Ich mache seit Beginn meiner Umstellung auf Rohkost keine Ausnahmen. Nicht alles was ich esse ist immer 100% Bio, aber alles, was mir durch Mund und Speiseröhre wandert, ist roh und ungekocht. Im Moment gehe ich auch davon aus, dass sich das nicht mehr ändern wird oder jedenfalls nicht so schnell. Bio hat natürlich immer Priorität, ganz klar. Aber nicht immer und überall ist das machbar.

weiter lesen...

Erfahrungen mit Entsaftern

Meine Erfahrungen mit Entsaftern zum Herstellen frisch gepresster Säfte

Ich nutze seit Mitte der 90er Jahre den Champion-Entsafter. Seit etwa 1,5 Jahren einen Kuvings (den Champion jetzt nur noch selten, meistens nur für Möhren, rote Beete und sowas). Vor einiger Zeit habe ich mir einen Entsafter mit Handkurbel von Lurch, Green Power, zugelegt (übrigens in Malmö/Schweden in einer kleinen, feinen Rohkostbar gesehen und gekauft). Der Hinweis zu diesem Handentsafter kam übrigens aus einem Video von Prof. Dr. Bernd Gerken. Welchen Entsafter ich benutze hängt davon ab, was und für wen ich entsafte. Kuvings ist gut, wenn viel saftiges Obst zur Verfügung steht und ein paar Leute mittrinken (Familie z.B.). Damit kommt schnell eine große Menge zusammen.

weiter lesen...

Boskoop und Melone statt Zimtapfel

Boskoop und Melone statt Zimtapfel

Frisch gepresster Saft aus Honigmelone, Apfel und Apfelsine Als ich letztes Jahr mit meiner Familie in Mexiko unterwegs war, haben wir in einem Dorf auf der Halbinsel Yucatán im Osten Mexikos einen kleinen Obstladen entdeckt, der Zimtäpfel verkaufte. Für die Einheimischen dort ist diese Frucht natürlich nichts besonderes. Für mich war es damals einfach ein göttlicher Genuss. Ich hatte noch nie eine solche Frucht gegessen, abgesehen von den spanischen Cherimoyas, die es im Winter hier bei uns in Deutschland immer ein paar Wochen vor Weihnachten zu kaufen gibt. Obwohl mir Cherimoyas auch extrem gut schmecken, war ich von dem etwas größeren Zimtapfel noch mehr begeistert. Den Geschmack kann man eigentlich nicht beschreiben, man muss diese Frucht einfach essen.

weiter lesen...

Grüner Saft aus Hühnerhirse

Grüner Saft aus Hühnerhirse

Hühnerhirse, Stängel und Blätter Die Fotos zeigen den Samen und die geerntete Pflanze der Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli).

Letztes Jahr im Frühjahr/Sommer 2016 habe ich lange Zeit aus den jungen Stengeln und Blättern der Hühnerhirse Saft gepresst. Am besten verwendet man nur die jungen Stengel. Die ergeben besonders viel Saft, ohne dass der Entsafter zu stark strapaziert wird. Ich habe diese Art Süßgras auf unserem kleinen Pferdehof entdeckt. Leider war es mir letztes Jahr von der Menge her zu wenig, was ich entsaften konnte. Aber ich habe mir später dann den Samen der Hühnerhirse gesammelt und hoffe, dieses Jahr noch etwas mehr zu 'ernten'. Die meisten Menschen sehen dieses Gras ja ausschließlich als Unkraut an und auch sonst im Internet finde ich momentan nur Beschreibungen über Hühnerhirse als Unkraut. Schade eigentlich, wenn ich bedenke, dass sich Menschen früher davon auch ernährt haben. Nun ja, ich freue mich jedenfalls schon wieder wie Bolle auf diesen tollen, frischen Saft.

weiter lesen...

Als Rohköstler eine schnelle rohe Mahlzeit zubereiten

Eine schnelle rohe Mahlzeit zubereiten

Rohes Gemüse pur Die Bilder unten sollen keinen Wettbewerb gewinnen. Ich möchte damit einfach nur mal zeigen, wie ich mir oft eine Mahlzeit zusammenstelle und wie das dann auf meinem 'Brett' so aussieht.

Auf dem ersten Bild gabs Folgendes: Paprika rot, ein kleines Stück Ingwer, Blumenkohl, Zwiebel, Topinambur, Sellerie, Brokkoli und eine Avocado (davon habe ich aber nur eine Hälfte geschafft). Den Paprika esse ich mit Kernen, da ich viel zu faul bin, die Dinger vor dem Essen raus zu puzzeln und giftig sind Paprikakerne sicher nicht. Von einer Paprika schneide ich lediglich oben den Stil heraus. Der Sellerie sowie auch das andere Gemüse wird bei mir auch nicht groß sauber gemacht. Das Waschen von Obst und Gemüse halte ich generell für völlig übertrieben. Türklinken in Gebäuden oder Einkaufswagen in Supermärkten desinfizieren wir doch auch nicht, bevor wir sie anfassen.

weiter lesen...

Frischer Brokkoli bitter?

Warum ist mein Brokkoli aus dem eigenen Garten bitter?

Brokkoli etwas blass Brokkoli baue ich dieses Jahr zum ersten Mal bei uns im Garten an. Aktuell sind die Köpfe reif und ich hab mich wochenlang auf die Ernte gefreut. Leider ist mir aufgefallen, dass der Brokkoli gestern frisch geerntet leicht bitter schmeckte. Irgendwie kam ich da nicht ran an das Ding. Ich habe auch kleinere Exemplare gekostet, die noch nicht so reif waren. Ergebnis dasselbe: Bitter. Hm, der geht nicht zu essen, dachte ich. Also habe ich den Kopf – mehr unbewusst – über Nacht auf dem Küchenfenster liegen gelassen. Heute Mittag nun versuchte ich es noch einmal und siehe da: Er schmeckte plötzlich fast süß und weniger bitterlich. Auf jeden Fall ist das halbe Teil nun verputzt, zusammen mit ein paar leckeren Tomaten und etwas Zwiebel, alles roh natürlich. Das muss ich hier sicher nicht mehr erwähnen.

weiter lesen...

Frisch gepresster, grüner Saft zum Frühstück

Frisch gepresster, grüner Saft zum Frühstück

Grüner Saft Gestern Nacht hat es in unserer Gegend endlich mal wieder ordentlich geregnet. Heute Morgen dann bin ich eine Runde durch unseren frisch verregneten Garten gegangen und habe viele grüne Leckerlis gesammelt. Das Ergebnis ist mit 2 kleinen Saftorangen und 2 Äpfeln vermischt im Saftbild zu sehen. Darin enthalten sind, von Links oben: junge Hibiskustriebe (Blätter), Petersilie, Minze, Vogelmiere, Zwiebellauch, Löwenzahn, Zitronenmelisse, Stangenfenchel (Fenchelkraut nenne ich es) und Liebstöckel, also Maggikraut. Außerdem habe ich noch einige Spinatblätter hinzugefügt, die am Abend nicht gegessen wurden.

weiter lesen...

Grüner Salat zum Frühstück

Grüner Salat mit Wildpflanzen zum Frühstück kann total lecker sein!

Wakame-Spinat-Salat Ich bemerke jetzt öfter, dass ich morgens großen Appetit auf einen kräftigen, grünen Salat habe. Ein großer Smoothie oder nur Obst allein reicht mir an solchen Tagen nicht aus. Heute früh war es also mal wieder soweit: Ich habe mir einen 1a-Salat zubereitet. Das Ganze dauerte nicht lange, ca. 10 Minuten, wenn überhaupt. Beim Essen spürte ich dann wieder diese tiefe Zufriedenheit, eine Art von Glück, die mich oft beim Essen von tiefgrüner Nahrung überkommt. Das klingt sicher komisch, aber anders kann ich es nicht beschreiben.

weiter lesen...

Rechtliche Hinweise

Rechtliche Hinweise

Aus den Inhalten auf dieser Webseite darf nicht abgeleitet werden, dass Besserung oder sogar Heilung eines Krankheitszustandes garantiert oder versprochen wird. Hier beschriebene Methoden und persönliche Erfahrungen ersetzen keinesfalls eine professionelle Beratung und Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Wenn du die hier vorliegenden Informationen ohne Befragung eines Arztes anwendest, so praktizierst du eine Selbstbehandlung, die dir aus rechtlicher Sicht zusteht. Jedoch übernehme ich keine Verantwortung für nachteilige gesundheitliche Konsequenzen, die sich daraus ergeben können. Befrage daher vor der Anwendung einer hier dargestellten Methode immer zuerst deinen Arzt oder Heilpraktiker.

weiter lesen...

Infos über mich als Rohköstler

Ein paar Infos über mich als Rohköstler

W(ende) 2015

Schmerzen Tag und Nacht, Hoffnungslosigkeit und Zukunftsangst - Grund: Rückenschmerzen. Weihnachten 2015 begann ich (wieder), mich ausschließlich roh und pflanzenbasiert zu ernähren. Mein körperlicher und seelischer Zustand wird seit dem mit jedem Monat besser. Mein Kopf arbeitet wieder sinnvoll und zielstrebiger. Manche Tage fühle ich mich wie 20 Jahre jünger. Meine schlimmste Zeit gehört endlich der Vergangenheit an.

weiter lesen...

Meine Gründe für rohe Ernährung

Meine Gründe für eine rohe und überwiegend grüne Ernährung

Die folgenden Schilderungen klingen vielleicht etwas übertrieben. Das können sie ruhig. Leider gibt es jedoch zu viele Menschen mit denselben oder ähnlichen Problemen, wie ich sie hier beschreibe. Ich vermute, die meisten der Betroffenen versuchen, solche Probleme lange Zeit mit sich selbst auszumachen, gepaart mit der Hoffnung auf Besserung. Sie laufen von Arzt zu Arzt, ohne dort echte Heilung zu erfahren oder sie sind einfach nur über lange Jahre verzweifelt. Für mich war es die schlimmste Zeit meines Lebens. Für all jene, die im Moment ähnliche Situationen durchleben und kein Licht am Horizont sehen, schreibe ich hier (und hoffe, sie finden diesen Blog). Ich schreibe nicht für diejenigen, die diesen Zustand nicht verstehen und selbst nicht nachvollziehen können.

Die letzten 10 oder mehr Jahre waren für mich nicht mehr wirklich lebenswert. Richtig Spaß hat kaum etwas gemacht. Eigentlich habe ich mich nur noch entweder im Haus oder in der Firma aufgehalten, permanent beschäftigt mit meinem Problem Rücken.

weiter lesen...

Status nach 3 Wochen Rohkost

Statusbericht nach 3 Wochen Rohkosternährung, 15.01.16

Wie erwartet fällt meine Bilanz nach 3 Wochen rohem Essen sehr positiv aus. Die Umstellung auf rohe Nahrung fiel mir diesmal absolut leicht, vielleicht weil mein Bewußtsein jetzt endlich stimmt und weil ziemlich schmerzhafte Argumente nach einer Rettung schrien.

Vor 20 Jahren hatte ich keine so dramatischen Gründe zu roher Nahrung zu wechseln. Das Einzige, was mich damals störte, war mein Übergewicht von vielleicht 10 kg und allgemeine gesundheitliche Aspekte. Ich wog etwa 80 kg bei einer Größe von 1,72 m. Die Umstellung 1995 kam auch für meine Frau und unsere 2 kleinen Kinder sehr überraschend. Heute kennt meine Frau natürlich meine Vorlieben zu roher, pflanzlicher Nahrung. Sie befürwortet meinen Weg und isst das 'Grünzeug' oft auch mit. Eine so radikale Umstellung wie bei mir, ist für meine Frau im Moment jedoch kein Thema.

Nach 3 Wochen roher Ernährung stellt sich sofort eine Menge zum Positiven ein. Hier einige Beobachtungen und Veränderungen die ich feststelle (Status 15.01.16):

weiter lesen...

Neustart mit roher Nahrung

Neustart mit Rohkosternährung am 25.12.15

Eine Erkenntnis, eine Idee, ein Buch, ein Satz, ein seltsam klarer Moment im Bewusstsein und ein entscheidender Schalter im Kopf legt sich um, dauerhaft. Diese Situation hatte ich kurz vor Weihnachten 2015. Ich erinnere mich noch sehr genau, dass ich mich wie schon Jahre zuvor, vor dem Weihnachtsfest regelrecht fürchtete, weil sich in dieser Zeit die Schmerzen im Rücken scheinbar immer noch verstärkten. Ich saß mal wieder irgendwie krumm und schief am Rechner (weil es nicht anders ging, langes Sitzen ging damals gar nicht) und suchte mehr aus Verzweiflung bei Google nach 'Rohkost' und 'Arthrose'. Ich landete schnell auf arthroseselbsthilfe.de. Das war die Initialzündung, wie ein Blitz der mich traf. Dieser Moment brachte mich wieder auf meinen Weg, den ich vor vielen Jahren schon einmal gegangen bin. Leider klappte es damals nicht so gut. Ich machte in den darauf folgenden Jahren viele Fehler in Sachen Ernährung. Auch Probleme innerhalb meiner Familie waren ausschlaggebend dafür, dass ich nach etwa eineinhalb bis zwei Jahren ausschließlich roher Nahrung mich wieder nach und nach mit der weitgehend vegetarischen Ernährung meiner Familie arrangierte. Diese Umkehr hat mich jedoch nie richtig glücklich gemacht. Eher war das Gegenteil der Fall. Im Kopf bin ich nicht mehr von der Rohkost weggekommen und habe in den Jahren danach oft auch 'rohe Tage' in mein Alltag eingebaut. Die waren aber selten. Meine Schmerzen im Rücken und im Becken, die 1993 begannen, rückten leider nur manchmal für eine Zeit lang in den Hintergrund. Oft hielten sie über viele Monate an. So begleiteten mich die Schmerzen über viele Jahre.

weiter lesen...